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Bild 1 (JPG-Datei)
Bildunterschrift zu Bild 1: Friedhofsleiter Herbert Schimmel
und der Rabe "Rudi" erklären den Kindern die Bedeutung von
Grabmalen.
Bild 2 (JPG-Datei)
Bildunterschrift zu Bild 2: Eine neue Grabstelle wird
betrachtet. Unter Anleitung von Friedhofsleiter Herbert
Schimmel überlegen die Kinder wie eine Beerdigung abläuft.
Bild 3 (JPG-Datei)
Bildunterschrift zu Bild 3: Rabe "Rudi" und Friedhofsleiter
Herbert Schimmel lesen den Kindern die Inschriften einer
Grabplatte vor.
Bild 4 (JPG-Datei)
Bildunterschrift zu Bild 4: Gemeinsam mit Friedhofsleiter
Herbert Schimmel besuchen die Kinder ein Blumengeschäft.
Bild 5 (JPG-Datei)
Bildunterschrift zu Bild 5: Landesbischöfin Dr. Margot
Käßmann nimmt symbolisch die Materialien des Projekts
"Gibt´s im Himmel auch Spaghetti?" vom Geschäftsführer der
Treuhandstelle Armin Kalbe entgegen. Foto: Rücker
Pressetext 1
Wie die Erzieherinnen und die Eltern das Projekt miterlebten.
Pressetext 2
Interview mit dem Kindertrauerbegleiter Detlef Bongartz.
Pressetext 3
40 Jahre Treuhandstelle für Dauergrabpflege Niedersachsen/Sachsen-Anhalt GmbH
Pressetext 4
Vorstellung des Kinderprojekts "Gibt´s im Himmel auch Spaghetti?"
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Für Journalisten
Käßmann: Mit Kindern über Tod und Trauer reden
Die hannoversche Landesbischöfin Margot Käßmann hat Eltern ermutigt, mit ihren Kindern über Tod und Trauer zu reden. "Kinder haben durchaus ein Bewusstsein, dass das Leben endlich ist", sagte sie vor Journalisten in Hannover: "Sie sind neugierig, was der Tod bedeutet." Die Erwachsenen hätten viel mehr Hemmungen, mit dem Thema umzugehen. Die evangelische Bischöfin sprach zum Auftakt des Projektes "Gibt's im Himmel auch Spaghetti? - Mit Kindern über das Sterben reden" der Treuhandstelle für Dauergrabpflege Niedersachsen/Sachsen-Anhalt.
Kinder ab etwa drei Jahren könnten auch mit zu Beerdigungen genommen werden, sagte Käßmann: "Das ist eine große Chance, mit ihnen ins Gespräch über Leben und Tod zu kommen." Kinder hätten angesichts des Todes auch Ängste und Fantasien: "Und die können im Zeitalter des Internet bedrohlich werden." Es könne Kindern helfen, wenn sie den Friedhof als einen friedlichen Ort entdeckten und frühzeitig die Rituale des Abschiednehmens erlebten: "Es ist wichtig, ein Ritual zu haben, um der Trauer eine Form zu geben und dem Leben Tiefe."
Die Bischöfin erinnerte dabei an das schwere Busunglück
Anfang November 2008 bei Hannover, bei dem 13-jährige
Schülerinnen eine Klassenkameradin verloren hatten. Die
Rituale des Abschieds bei der Trauerfeier hätten ihnen
sichtlich Halt vermittelt. Kinder sähen bis zu ihrem 14.
Lebensjahr rund 18.000 Tote im Fernsehen und im Internet.
"Wir müssen sprachfähig werden über Sterben und Tod",
forderte Käßmann. (Quelle: epd)
Das Projekt "Gibt's im Himmel auch Spaghetti?" besteht zum einen aus dem Eltern-Leitfaden, der einige Antworten auf die sehr direkten Fragen von Kindern gibt und einen Einblick in die Denkweise der Kinder zum Thema "Tod und Trauer" vermittelt. Ferner aus dem Projektleitfaden für Kindertagesstätten. Hierin werden Projekte vorgestellt, die sich kindgerecht mit dem Thema "Tod und Trauer" beschäftigen und auf diese Weise Ängste abbauen. Die Materialien übergab der Geschäftsführer der Treuhandstelle Armin Kalbe der Landesbischöfin symbolisch.
Presseberichterstattungen zu diesem Thema finden Sie in der
Rubrik "Presse" (oben rechts).
Foto: Rücker
